Sichtschutz aus Lärchenholz..

Trotz Wind und Regen.. die Arbeiten sind gut vorangekommen. Schon bald ist der Sichtschutz aus Sibirischer Lärche fertiggestellt! 

Ein Seitenarm der Eibe sollte erhalten bleiben. An dieser Stelle wurde der Sichtschutzzaun ausgespart.

Regentropfen können dem Holz nichts anhaben. Im Laufe der Zeit wird das Holz eine schöne graue Patina annehmen. Eine Behandlung des Holzes ist nicht erforderlich, kann aber zu jedem Zeitpunkt erfolgen. 

Ideengeber Österreich

Bei uns im Ferienort Hinterthal wurde in den letzten Jahren viele Grundstücke erneuert bzw. komplett neu gestaltet. Verarbeitet wird viel Naturstein kombiniert mit Holz. 

Mir gefällt es gut, dass die Granitbögen nicht komplett aus Granitsteinen verlegt worden sind, sondern in unregelmäßigen Abständen mit weißem Granit unterbrochen worden sind. Die Fläche wirkt dadurch lebendiger. 

Größere Felssteine wurden gekonnt in- bzw. unmittelbar daneben verarbeitet. Es wird nicht lange dauern und es werden sich die ersten Sedumarten niederlassen -wie das folgende Bild zeigt. Es stammt aus dem gleichen Ort. 

Hier handelt es sich meiner Kenntnis nach um Sedum forsterianum / Zierliche Fetthenne. Diese Sedumart kommt mit den schwierigsten Witterungsverhältnissen zurecht. Daher wird sie auch bevorzugt in der Extensiven Dachbegrünung eingesetzt. 

Ein weiteres schönes Objekt war der Naturteich direkt neben der Jufen-Alm. 


Hier wurden die Materialien aus der Umgebung schön in Szene gesetzt. Granitsteine, Felsen, Schotter. Überbaut mit einer schönen, nicht zu wuchtigen Holzbrücke. Alles Naturbelassen – Perfekt!

Ausflug ins Paradies

Heute hatte ich die Gelegenheit in Bonn ein kleines Paradies zu betreten…


Im Innenhof vom Bonner Museum wurde auf kleinstem Raum verdeutlicht, was die alte persische Gartenbaukunst alles zu bieten hatte.


Schön finde ich die hier gewählte Beeteinfassung aus Gewürz-Lorbeer Laurus nobilis.  

Der Bodenbelag aus Pflasterklinkersteinen im Blockverband ist meiner Meinung nach nicht passend, aber aus Zeitgründen wurde hier wohl auf diesen Bodenbelag zurückgegriffen.


Die Symmetrie spielt eine besondere Rolle in der Gartenkunst. Durch die strenge Anordnung wirkt der Garten wesentlich größer.

Ein zentrales Element ist das Wasserbecken. Mehrere Wasserspiele kühlen die Luft an heißen Sommertagen merklich runter.

<Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.> 

Schönes persische Sprichwort, verdeutlicht die große Wertschätzung und den hohen Stellenwert der Gartenbaukunst im orientalischen Raum.

Ich habe mich heute in meiner Arbeitsweise bestärkt gefühlt und werde mich noch oft an diesen schönen Tag im Paradies zurückerinnern. 😉

Farbinseln im Garten…

Die Spirea japonica hat vor ein paar Tagen ihre letzten Blüten verschlossen und die Echinacea benötigt noch ein paar Tage bis sie ihre vollen Blüten zeigen kann.

Genau die richtige Zeit für meine Pflanze des Monats! 

Hypericum calycinum

Das Großblütige Johanniskraut besitzt viele Eigenschaften welche hervorragend für eine Beetbepflanzung genutzt werden können. Neben der Blüte im Juli – September finde ich die anschließende Fruchtbildung besonders schön. Die roten (ungenießbaren) Beeren bilden einen schönen Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern. Lässt man den Blick über den Garten schweifen, wird er garantiert bei den roten Beeren des Johanniskrauts hängenbleiben. 

Eine kleine Farbinsel im Garten. 

Die Frühjahrsblüher zeigen sich von ihrer schönsten Seite

 

Die letzten Tage haben es in sich gehabt. Sonne satt. Da bleibt es nicht aus, dass viele Frühjahrsblüher sich voll entfalten konnten.

Dicentra spectabilis „Alba“(Tränendes Herz) zeigt seine wundervolle Blüte.
Kerria japonica (Ranunkelstrauch), hier als Hintergrundbepflanzung neben einer Schiefertafel eingesetzt, erfreut uns ab April mit einer kräftigen gelben Blüte. Der Ranunkelstrauch ist sehr wüchsig, alle paar Jahre muss der Spaten zur Hand genommen werden, um ihm seine Grenzen zu zeigen!
Iberis sempervirens (Schleifenblume) fühlt sich zwischen den Natursteinen offenbar sehr wohl. Ist die ersten Blüte verwelkt, sollte man sie zurückschneiden. Dies fördert eine erneute Blütenbildung im selben Jahr.
Der Dauerrenner bei mir! Viburnum tinus (Mittelmerschneeball) blüht eigentlich das ganze Jahr hindurch, hat kräftige dunkelgrüne Blätter und kommt auf fast allen Böden gut zurecht!
Ribes sanguineum (Blut-Johannisbeere) macht durch seine frühe Blüte im Jahr immer ein gutes Bild im Garten. Zudem dient er als wichtiges Vogelnährgehölz!

 

Die Natur hat jetzt schon gezeigt, was sie für ein unermessliches Repertoire zur Verfügung hat. Ich bin sehr gespannt, was der Sommer dieses Jahr für uns zu bieten hat!

Heute ist Frühlingsanfang !!

 

 

Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang 2017 zeigt der Winter-Schneeball (Viburnum x bodnantense `Dawn`) noch seine schönen rosa Rispen. Jetzt zum Ende seiner Blütezeit (November – März) sind die rosa Rispen ins weißliche übergegangen.

Durch seine über die graue Jahreszeit langanhaltende Blüte kann der Winter-Schneeball punktuell schöne Akzente setzen.  Ob als Solitärgehölz oder als Gruppe im Hintergrund, Sie werden ganz bestimmt Ihre Freude an ihm haben.

Für mich eines der Gehölze, welche weder im Garten noch in einer Parkanlage fehlen sollte.

Tipp: Durch das Zerreiben der Blätter zwischen den Fingerspitzen, entsteht ein unangenehmer Geruch. Dieser ist charakteristisch für den Winter-Schneeball. Eine Verwechslung mit dem Duft-Schneeball (Viburnum farreri) kann hiermit vermieden werden.

Matthias Berger